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Woran erkenne ich einen guten Plasmaschneider?

Das Gütesiegel ist zuerst ein Zeichen für einen guten Plasmaschneider. Bei solchen Geräten ist die Qualität und Sicherheit wichtig, die einer nachträglichen Kontrolle unterzogen wurden. Die Geräte arbeiten mit einer hohen Spannung und Stromfluss. Aus diesem Grunde ist eine geprüfte Qualität unabdingbar. Schneider mit additionalem Kompressor sind eine gute Selektion. Die Bemühung für einen separaten Kompressor entfällt. Ein dazu passendes Gerät ist eine Garantie für eine sorgsame Abstimmung zwischen Schneider und Kompressor.

Beim Kompressor kommt es auf die effektive Liefermenge an. Sie ist auch als Füll- oder Abgabeleistung bekannt. Jeder Schneider benötigt eine bestimmte Menge Luft. Bei einigen Offerten wird nur die Ansaugleistung angegeben. Diese wird ebenfalls in L/min bezeichnet und man sollte keinesfalls in die Falle tappen. Sollte nur die Ansaugleistung angegeben sein, muss diese höher ausfallen. Als Leitlinie für die Ansaugleistung ist mit einem Verlust von etwa 50% einzukalkulieren.

Der Kompressoranschluss darf nicht vergessen werden. Beim Plasmaschneider ist der Anschluss in Bar angegeben. Hierbei ist die Information wichtig, für wie viel Bar der Kompressor bereitsteht. Beispielsweise besitzt ein Anschluss für den Kompressor 5,5 Bar und benötigt 175l/m Luft. Ein Kompressor mit 176l/min mit 6 Bar und eine maximalen Arbeitsdruck bis zu 10 Bar passt perfekt. Besitzt der Schneider eine zu schwache Menge des Luftdrucks entstehen zu einem späteren Zeitpunkt nutzlose additionale Kosten. Wichtige Parameter sind die Netzspannung und der Eingangsstrom bei manuellen Geräten. Der Betrieb von Plasmaschneider mit 400 Volt ist über einen externen Starkstromgenerator oder einen besonderen Starkstromanschluss möglich. Der Eingangsstrom ist ebenfalls von Bedeutung.

Beim Regelbereich, der in Ampere angegeben ist, darf die Schnittstärke höher sein, wenn der Stromfluss des Regelbereichs erhöht wird. Brenner mit 40 bis 50 Ampere schaffen eine Materialdicke von 10 bis 15 Zentimetern. Geräte zwischen 100 bis 120 Ampere schneiden Materialien von 30 bis 35 Zentimeter.

Der Schneider sollte eine funktionierende Inverter-Technik besitzen.Durch den Inverter wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt. Durch den Inverter wird kein externer Transformator benötigt. Der Vorteil, geringer Energieverbrauch, Mobilität und Flexibilität.

Wichtig ist ebenfalls der Inhalt des Kessels. Werden lange und intensive Arbeiten durchgeführt, sollte ein großer Kessel vorhanden sein. Idealerweise sind 50 Liter, ansonsten sind auch 25 Liter ausreichend.